Die Forschung zur Versnovellistik ist mit der 6-bändigen Ausgabe »Die Deutsche Versnovellistik des 13.-15. Jahrhunderts« (2020 ff.) in eine neue Phase getreten. Einige der dort edierten Versnovellen nun auch für ein studentisches und außerakademisches Publikum zugänglicher zu machen, ist Ziel der hier vorliegenden Ausgabe. Dazu wurden die Versnovellen gegenüber der handschriftennahen Edition der DVN teils angeglichen, um die Lesbarkeit zu erhöhen. Die Übersetzungen regen in ihrer Vielfalt zum Austausch an über die Deutungen, die jeder Übersetzung zugrunde liegen. So macht der Band bewusst ein breites Spektrum an Übersetzungsmöglichkeiten sichtbar: neben der zeilengenauen auch die Prosa- und die Reimübersetzung. Der Kommentar stellt vor allem gattungs- und motivgeschichtliches sowie (kultur-)historisches Hintergrundwissen bereit.
Die Forschung zur Versnovellistik ist mit der sechsbändigen Ausgabe 'Die Deutsche Versnovellistik des 13.-15. Jahrhunderts' (DVN; 2020 ff.) in eine neue, noch weithin offene Phase getreten. Einige der dort edierten Versnovellen für ein studentisches und außerakademisches Publikum zugänglicher zu machen, ist Ziel dieser zweibändigen Ausgabe. Dazu wurden die Editionstexte gegenüber der handschriftennahen Edition der DVN teils angeglichen, um die Lesbarkeit zu erhöhen. Die Übersetzungen regen an zum Austausch über Übersetzungsmöglichkeiten und über die Deutungen, die jeder Übersetzung immer schon zugrunde liegen. Deswegen machen die Autor*innen bewusst ein breites Spektrum an Übersetzungsmöglichkeiten sichtbar: neben der zeilengenauen auch die Prosa- und die Reimübersetzung. Der Kommentar stellt gattungs- und motivgeschichtliches sowie (kultur-)historisches Hintergrundwissen bereit.