Das Leben mit Querschnittlähmung, ALS, MS oder Parkinson ist für alle ein schweres Los: Für die Direktbetroffenen, weil
sie damit leben müssen. Für die pflegenden Angehörigen, weil sie oft rund um die Uhr für den Erkrankten da sind. Und
für die Pflegefachpersonen, weil ihre Arbeit dem kranken Menschen zwar Gutes tut, aber kaum je Verbesserungen bringen
kann. «Schwere Los» erzählt von Begegnungen auf der Station Rückenwind plus. Es sind Mut machende Berichte
über Humor, Dankbarkeit und Entfaltung in ausweglosen Situationen. Dort in Bad Zurzach nehmen sich Fachpersonen
dieser Menschen an, wenn Notsituationen zu überbrücken sind oder pflegende Angehörige Entlastung brauchen.
Rückenwind plus ist schweizweit die erste Institution, die hochspezialisierte Pflege mit medizinischen Dienstleistungen
vereint, ohne eine hochpreisige Spezialklinik zu sein.
Neben den Porträts von René Rohr versammelt «Schwere Los» ein Geleitwort von Ständerätin Marianne Binder-Keller,
einen Text von Peter Lude zur dramatischen Versorgungslücke sowie ethische Überlegungen von Thomas Gröbly.
Erkrankte Menschen und Angehörige brauchen ein fürsorgliches und tragfähiges Gesundheitssystem - das Gebot der
Stunde.