Die französisch-schweizerische Künstlerin Pierrette Bloch (1928-2017) zählt zu den hervorragenden Vertreterinnen der abstrakten Kunst der Nachkriegszeit. Ihre künstlerische Sprache erforscht die Begriffe der Serialität und der Wiederholung von Formen im Raum, indem sie mit dem Konzept des Rhythmus und der Ausrichtung, mit der Ambivalenz von Fülle und Leere sowie dem Kontrast zwischen Schwarz und Weiss spielt. Bloch hinterfragt die Beziehungen zwischen Zeichnung und Skulptur, Zeit und grafischen Zeichen. Ihre Tuschezeichnungen und die Skulpturen aus Rosshaar stehen in Verbindung mit dem Prozess des Schreibens in seinen vielfältigen Ausprägungen.
Illustriert mit zahlreichen Werkabbildungen beleuchtet
Pierrette Bloch: The Act of Writing
diese Verflechtung von Schrift und Kunst. Im Zentrum steht die Bedeutung des Schreibens in Blochs Schaffen und ihre Auseinandersetzung mit der Literatur. Es offenbaren sich so die Intimität ihrer Arbeit und wie sehr Schreiben ihre Kunst ein Leben lang geprägt hat. Ein bislang unveröffentlichter Text von Pierrette Bloch rundet den Band ab.
Franco-Swiss artist Pierrette Bloch (1928-2017) is considered one of the leading figures in postwar abstract art. Her artistic language explores the concepts of seriality and the repetition of forms in space, playing with rhythm and orientation, ambivalence of fullness and emptiness, and the contrast of black and white. Bloch questions the relationships between drawing and sculpture, time, and graphic signs. Her ink drawings and horsehair sculptures are connected to the process of writing in its multiple forms.
Illustrated with numerous reproductions of her works,
Pierrette Bloch: The Act of Writing
sheds light on this intertwining of writing and art. The book's focus on the significance of writing in Bloch's oeuvre and her engagement with literature reveals the intimacy of her art and the profound influence writing has had on her life. The volume is rounded out with a previously unpublished text by Pierrette Bloch herself.