Es geht den Autoren um eine Bestimmung der Bedingungen und Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung "nach" Humboldt in einem doppelten Sinne: Einerseits greifen sie die, weit über seine Zeit hinausweisenden Gedanken und Anregungen, Vorschläge und Versuche von Wilhelm von
Humboldt auf, denken diese weiter und decken Potenziale, Widersprüche, ungewollte Nebenwirkungen sowie Grenzen und Denkfehler seines Ansatzes auf. Andererseits folgen sie den von Humboldt aufgewiesenen Wegen auf der Grundlage dessen, was heute wissenschaftlich zum
Thema der Persönlichkeitsentwicklung gewusst, erkannt und erprobt ist, woraus die Autoren wichtige praktische Gesichtspunkte für Schul- und insbesondere die heutige Berufspädagogik entwickeln.