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Johannes Greber wurde 2. Mai 1874 im Deutschen Wenigerath als Sohn von Kleinbauern geboren. Mit Unterstützung des Dorfpfarrers konnte er ein Abitur machen. Er studierte katholische Theologie, wurde 1900 zum Priester geweiht und übernahm 1904 seine erste Pfarrstelle in Obergondershausen im Hunsrück. Johannes Greber wirkte mit gewaltiger Predigergabe und unermüdlich tätiger Nächstenliebe in mausarmen Gemeinden. Einnahmen und Ersparnisse spendete er, u.a. für Bleiglasfenster und für eine Glocke für seine Kirche. Er gründete einen Hilfsbund und war politisch aktiv, z.B. mit einer eigenen Partei im Koblenzer Reichstag. Im Ersten Weltkrieg fand er Pflegeplätze für über 20'000 notleidende Kinder, v.a. in Holland. Einen Großteil der Transportkosten trug er selbst. Ab 1925 leitete er vollamtlich seinen Hilfsbund in Koblenz und kam dort erstmals in Kontakt mit dem Spiritismus. In den spiritistischen Gottesdiensten in kleinen, sorgfältig ausgewählten Teilnehmergruppen hielt Johannes Greber die Botschaften eines Hochengels mittels Stenographie gewissenhaft wortwörtlich fest. Er wanderte 1929 New York aus, wo er bald wieder mediale Kundgebungen erlebte. Im Jahr 1931 heiratete er Elisabeth, geborene Boos, und hatte mit ihr er zwei Söhne. Die erste Ausgabe des vorliegenden Werks erschien 1932. In New York gründete er eine eigene spiritistische Kirche Namens "Church of Believers in God". Johannes Greber starb 31. März 1944.
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