Charlie Chaplin im Exil - eine berührende biografische Skizze über die letzten fünfundzwanzig Jahre des größten Stummfilmstars der Filmgeschichte. Jens Rosteck zeichnet ein intimes Künstlerporträt des legendären Filmregisseurs, der 1952 zum Opfer der McCarthy-Ära wurde und seine Wahlheimat am Genfersee fand.
Mit dreiundsechzig Jahren strandet der Weltstar in der Schweiz. Im Manoir de Ban oberhalb von Vevey beginnt ein neues Kapitel: Zusammen mit seiner Frau Oona O'Neill und acht Kindern lebt er ein überraschend bodenständiges Leben zwischen Gemüsegarten und Dorffesten - und arbeitet zugleich unermüdlich an seinem künstlerischen Vermächtnis. Er zeigt Amerika die kalte Schulter, empfängt Berühmtheiten, mischt sich unters Volk und bereichert das Geistesleben der Genferseeregion.
Diese Kulturbiografie fängt den Menschen hinter dem Tramp ein: verletzlich, eigensinnig, voller Schaffenskraft. Sie erzählt vom Künstler am Genfersee, der erst im Exil das Glück fand. Unverzichtbare Lektüre für Chaplin-Fans und alle Liebhaber großer Lebensgeschichten.