Am 9. Januar 1992 wurde das ¿erst ungew¿hnliche Objekt "1992 AD" entdeckt, dem man sp¿r den Namen Pholus gab. Bei einer Umlaufzeit von 92 Jahren kreuzt er die Saturnbahn nach innen und ¿berschreitet bei Sonnenferne sogar die Neptunbahn nach au¿n. Den Astronomen wirft er einige R¿el auf, denn er ist weder den Asteroiden, noch den Kometen eindeutig zuzuordnen. Auch die Mythologie um Pholus ist r¿elhaft: Als einziger gutm¿tiger und zivilisierter Kentauer neben Chiron, nimmt sein Leben ein merkw¿rdig abruptes Ende. Nach dem wilden Kentaurenkampf, in dem Herakles die meisten Kentauren mit seinen Giftpfeilen t¿tete und versehentlich auch Chiron unheilbar verwundete, zieht Pholus aus Faszination einen Pfeil aus einer Kentaurenleiche. Der Pfeil entgleitet ihm und t¿tet ihn unverz¿glich. Die Autoren legen das weltweit erste umfassende Werk zu Pholus vor. Wissenschaftlich fundiert analysieren und veranschaulichen sie seine ungew¿hnlichen astronomischen Eigenschaften. Mit sehr viel Sachkenntnis ergr¿nden sie anhand eigener Neu¿bersetzungen die Quellentexte zu Chiron und Pholus. Die astrologische Qualit¿und Relevanz wird jedoch nicht nur theoretisch abgeleitet, sondern mittels intensiver Transitforschung belegt. Die Autoren kommen dadurch sowohl zu lebensnahen Deutungen f¿r H¿er- und Planetentransite, als auch zu Interpretationen seiner Planetenverbindungen und H¿erstellung im Horoskop. Pholus spielt eine entscheidende Rolle als Ausl¿ser unerwarteter Grenzerfahrungen, in denen sich unsere Selbstbewahrung in eine ¿fnung f¿r das Unbekannte wandelt. Erg¿t wird das Buch durch eine Ephemeride der Jahre 1900-2019 f¿r Pholus und die Originaltexte der Mythologie um Chiron und Pholus.
Hamburger Hefte: "Das Buch ist mit gro¿m ernst, zuverl¿iger Genauigkeit und in die Tiefe gehender Betrachtung geschrieben und eine Bereicherung f¿r jeden Astrologen."